Ich weiß, ich weiß, es ist ein Sonntag, an dem ich dies poste, aber sagen wir, es ist irgendwo auch passend. WochenENDE, man macht sich Gedanken.
Und die Gedanken können sich ja im Laufe des Tages entwickeln, um dann mit neuem Elan in die kommende Woche zu starten. Viel Spaß nun beim Lesen...;o))
Habt ihr das auch? Schulhefte aus der zweiten Klasse, ewig viele Bravos, Mickey Mäuse, Klamotten, die ihr seit Jahren nicht mehr anhattet und Heftchen und Notizzettel, zu denen ihr nur einmal kurz Zeit bräuchtet, um sie euch durchzuschauen. Und wenn man sie durchschaut, behält man wieder 75% davon, weil man das ja eventuell irgendwann mal gebrauchen könnte….schnarch!!!
So, jetzt aber aufstehen und RAUS DAMIT!!! Ich bin gerade selbst beim „Extreme-Ausmisting“. Der Frühjahrsputz ist nichts dagegen, wie ich vorgehe?
Ich frage mich: Wenn (natürlich wird es nie passieren, ich visualisier das auch nicht sooo doll…) mal das Haus abbrennen, und alles, aber wirklich ALLES weg sein sollte, WAS würde ich…NICHT mehr vermissen. Ich gehe jede Wette ein, es gibt Dinge, die würde ich nie vermissen, weil ich gar nicht mehr WUSSTE, dass ich das überhaupt noch habe.
Andererseits wieder, wenn ich es mir vornehme, anschaue und sage: „Okay, du warst auch noch da und jetzt WEG MIT DIR.“, dann ist es doch auch irgendwie reinigend. Denn wir werden Ballast los, wir lösen uns. Das ist das schlimmste, zu klammern (ach ja, ich bin ja selber so eine Klammerin, egal ob Gegenstände oder Personen…;o) ), an der Vergangenheit festzuhalten. Lass es los.
Es gibt so einen schönen Spruch: „ Lass los, dann hast du beide Hände frei.“ Beide Hände sind dann frei, neues zu beginnen, einen neuen Weg zu gehen. Der alte ist zu Ende, und du entscheidest ( ;o) ) dich also für EINEN neuen Weg. Diesen zu gehen mit einem Rucksack voller Dinge, die du auf dem alten Weg brauchtest, aber jetzt nicht mehr, ist unnötig. Lass alles am Ende des alten Weges zurück. Nimm nur noch mit, was du WIRKLICH brauchst. Weg mit dem Mist, her mit neuen inspirierenden Dingen.
Ich habe eine Zeitlang selber gedacht, es wäre total schrecklich, 10 Jahre lang habe ich so vor mich her gelebt und alles, was ich besitze, passt gut und gern in ein Auto hinein in Koffern und Kisten. Aber ist das denn wirklich das, was zählt? Die materiellen Besitztümer? Oder eher das, was man auf diesem Weg in den 10 Jahren gelernt hat? Vielleicht ja auch, was ich entschieden habe, jetzt zu tun. Und dazu brauche ich vermutlich die Besitztümer, die ich hätte haben können, gar nicht. Also ist es doch eh egal.
Nun denn, dann setz dich jetzt mal in deine Wohnung oder dein Haus, und überlege gut, was du WIRKLICH brauchst…wenn du erst mal ausgemistet hast, dann können wir weiterschauen, was du mit dem vielen gewonnen Platz so anstellen kannst, bis dahin erst mal
„Happy Ausmisting“ ;)
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